Neue Infos aus Kiew
Neue Infos aus Kiew zur Reise nach Tschernobyl
Nach meinem letzten Aufenthalt in Kiew gibt es wichtige Infos über die Reise nach Tschernobyl
- Zuerst werden die Übernachtungskosten während der EM in Hostels bis auf ungefähr 100 – 200 Euro die Nacht steigen. Es wäre also ratsam vor oder nach den Spielen hinzufahren
- Die Anmeldungen für eine Tschernobyl-Tour muss 14 Tage im Voraus gebucht werden, da die Bearbeitungszeit durch die Bürokratie verlängert wurde und nun alles ordnungsgemäß geführt wird
- Weiterhin hat das Gründerteam von slavic tours UG den Tschernobyl-Tagesablauf in Form eines Leitfadens bzw. Plans übersetzt. Dieser ist hier einsehbar: KLICK
- Es gibt kostenlose Touristenführer, die täglich 2 Mal einen Stadtrundgang durch Kiew veranstalten sowie gerne Trinkgeld annehmen um die Studentenkasse aufzubessern
- slavic tours UG organisiert dieses Jahr zum Selbstkostenpreis (ohne Gewinn) eine Fahrt nach KaZantip zum 20 jährigen Jubiläum, da die Gründungsphase nun begonnen hat und dies ein Anlass ist mit allen zu feiern! Hier gehts zum KaZantip Blog KLICK
Kurzfristige Entscheidung
Zu Ostern hat sich spontan eine Gruppe gebildet, die Zwecks Party, Städtetrip und Tschernobyl-Tour nach Kiew in die Ukraine fliegt. Ich bin wieder tatkräftig zur Unterstützung dabei und gebe gerne Tipps für Unterkunft, Tschernobyltour und Ausgehmöglichkeiten wie Pubcrawls usw. Ich denke für jede Altersklasse sollte etwas dabei sein
Zeitraum unserer Anwesenheit ist vom 02. – 11. April 2012
Weiterhin ist über Pfingsten der nächste Aufenthalt geplant.
Eine andere Facette der Ukraine
Für Ukraine Fans und die schon immer Mal nach Kiew wollten, fahren wir über Silvester nach Kiew und haben auch diesmal als Studenten dafür eine Gruppe zusammengestellt. Nun heißt es: Party in der Ukraine! Alle Infos gibt es unter: www.party-ukraine.de
Hilfe für Kinder aus dem Tschernobyl-Gebiet
Zum Glück gibt es Vereine, welche den Kindern und hilflosen Menschen in der verstrahlten Region helfen. Auch du kannst dabei mit einer kleinen Spende helfen oder ein Kind zur Erholung einladen!
Hier ein Auszuge eines Vereins in der Süd-Pfalz:
Der Verein führt den Namen “Leben nach Tschernobyl – Hilfe für Kinder in Weißrussland, Südpfalz e.V.”. Zweck des Vereins ist die Förderung von humanitärer Hilfe für die von der Atomreaktorkatastrophe von Tschernobyl betroffenen Menschen in Weißrussland.

Wir organisieren jedes Jahr einen vierwöchigen Erholungsaufenthalt für Kinder aus Weißrussland, führen Hilfstransporte durch und bieten für alle Interessierte eine Studienfahrt an, um das Land Weißrussland, die Menschen und insbesondere die “Kinder” unserer Gastfamilien näher kennenzulernen.
(Quelle: http://www.tschernobylhilfe-suedpfalz.de/der-verein/aufgaben.html)
Tschernobyl heute – Was ist besonders an der Zone?
Spricht man von Tschernobyl, so haben die meisten Personen ein Bild des Grauens vor sich: ein Gebiet, das hoch radioaktiv verstrahlt ist und in dem sich keinerlei Leben bilden oder aufhalten kann. Doch der Schein trügt, denn Tschernobyl sieht heute sehr viel anders, als man vielleicht annehmen mag.
Gerade was die Strahlung angeht, so haben viele Menschen noch ein falsches Bild vor Augen. Trotz des gewaltigen Unfalls ist die nähere Umgebung rund um das Kraftwerk weniger radioaktiv verstrahlt als es eigentlich sein müsste. Nur knappe 300 Meter Luftlinie vom Reaktorblock 4 entfernt wurde mit einem Geigerzähler die Strahlung gemessen. Das Ergebnis: sie ist nur 5 bis 8-mal höher als die normale Strahlung, die hier jeden Tag hier in Deutschland herrscht. Also noch weit ab von einer Strahlung, die die Gesundheit beeinträchtigen könnte. Auf dem Großteil aller Straßen in der Sperrzone kann man sich ohne Angst vor der Strahlung bewegen und es gibt sogar einige Personen, die heute dauerhaft in der Region Tschernobyl leben.
Interview mit einem Tschernobyl-Experten
Von der Welt-Online berichtet ein Reporter über den Tschernoby-Torismus:
“An einem Tag hier in der Sperrzone, da nehmen Sie dieselbe Strahlung auf, wie bei einem Transatlantikflug zwischen Europa und den USA“, antwortet Fomin denen, die solche Reisen skeptisch sehen….
“Wir wollen über das Unglück und die Geschichte von Tschernobyl hautnah aufklären“, sagt Fomin vor dem Reaktor”
Quelle: http://www.welt.de/reise/nah/article13186533/In-Tschernobyl-boomt-der-Katastrophen-Tourismus.html
Ein Artikel zum Tschernobyl-Tourismus
Hier ein Auszug eines interessanten Berichts aus der Welt-Online:
Tages-Tourismus in der Todeszone
Teil der Tourismus-Erlöse soll Opfern zugute kommen
Die Reiseveranstalter müssen einen Teil der eingenommenen Gelder an das ukrainische Ministerium für Notfälle weiterleiten. Wie viel, darüber schweigt Sergei Ivanchuk. Das Ministerium bezahlt davon die Tourguides und die Köchin, die für das Catering zuständig ist. Auch die wenigen Menschen, die noch in der Sperrzone leben, erhalten aus diesem Topf eine monatliche Kompensation für die Verseuchung ihrer Grundstücke. Ein Besuch bei ihnen gehört zum Tourprogramm dazu.
Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article1082189/Tages_Tourismus_in_der_Todeszone.html
Warum eine Tschernobyl-Reise?
Hallo und Servus auf meinem neuen Blog zum Thema Reise nach Tschernobyl.
Das Ziel dieses Blogs soll keine Dokumentation werden, sondern ein Ort an dem sich alle Interessenten für eine Reise nach Tschernobyl (in Prypjat) interessieren.
Zu meiner Person: Ich heiße Markus, bin Student und habe vor einiger Zeit meine Liebe zu Osteuropa entdeckt. Einige Länder bereiste ich, bis ich zufällig auf eine Hilfsorganisation für Kinder in Not nach dem Tschernobyl-Vorfall kam. Natürlich wusste ich, es wird nicht leicht nach Weißrussland zu fahren und dort die immer noch lebenden Menschen in verstrahlten Regionen mit all ihren Erkrankungen zu sehen. Doch Hilfe muss in der heutigen Zeit einfach sein!!
Also beschloss ich nun ein Jahr später in die Ukraine zu reisen. Dort habe ich in einigen Städten Freunde die ich natürlich besuchen musste….
Der Vorschlag eines Bekannten Hostelbesitzer in Kiew brachte mich auf eine Idee. Doch zu aller erst mehr zu der Reise nach Tschernobyl. Es gab früher eine Periode, in der es unzählige Anbieter für die Fahrt in die Sperrzone gab. Seit diesem Jahr hat sich aber leider einiges getan und verändert. Da das Interesse so groß wurde, wird nun über eine Monopolstellung seitens des Staates versucht mächtig Geld zu verdienen. Die Preise schossen in die Höhe und Plätze sind nur eingeschränkt verfügbar.
Meine Meinung zu der Tschernobyl-Reise ist die, dass es auf keinen Fall in Vergessenheit geraten sollte was alles nach einer Reaktorexplosion passieren kann! So etwas darf nicht noch einmal geschehen! Deshalb halte ich es für richtig den Leuten zu zeigen welche Auswirkungen so ein Super-GAU hat, auch wenn bereits 25 Jahre vergangen sind.
Also nochmals zu meiner Idee: Ich suche eine Gruppe aus Interessenten, also mindestens 20 – 25 Interessenten für eine Tschernobyl-Reise, Reisezeitpunkt wäre April 2012 (Osterferien in BW), Aufenthalt ca. 3 – 4 Tage (je nach Neugier der Gruppe auch etwas von Kiew zu sehen), Übernachtung bei meinem Bekannten im Hostel, gemeinsame Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten, Einblick in das Nachtleben von Kiew
, usw. Wichtig für mich als Student ist eben, dass ganze so günstig wie möglich zu halten. Somit bekommen wir viele Rabatte und Preisermäßigungen welche sich auf die Übernachtung, Transfer und vor allem auf die Tschernobyl-Reise auswirken. Die Tschernobyl-Tour beläuft sich ab 10 Personen auf ungefähr 130 – 160 Euro pro Person, eine Nacht im Hostel ca. 9 – 15 euro pro Person, ein günstiger Flug ist bereits ab 90 – 180 Euro zu finden.
Also bei Interesse bitte sofort melden, da die Flüge ein paar Wochen im Voraus gebucht werden sollten, um günstig und zusammen fliegen zu können.
Demnächst werde ich natürlich weitere Tipps, den aktuellen Organisationsstand, usw. posten… Also hoffentlich bis bald


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